| 30. April 2011 |
- vom 30. April, auf den 1. Mai - im WaldWelt-Resort…
Auch bekannt als Walpurgisnacht, Hohemaien, grosse Hochzeit und noch unter vielen andere Namen.
Entgegen landläufiger Meinung muss man an diesem Tage keineswegs auf den Brocken und es wird auch kein rauschendes Fest mit irgendeinem Teufel gefeiert, das rauschende Fest feiert man unter sich
In dieser Zeit erlebt die Fruchtbarkeit ihren Höhepunkt, die Wiesen strotzen nur so von bunter Blumenpracht, die ganze Natur spriest und gedeiht, wächst und vermehrt sich. Das merkt man auch an sich selbst, wer kennt nicht die Frühlingsgefühle, die in dieser Zeit ihren Höhepunkt erreichen. Der Gehörnte ist nun erwachsen, es wird die grosse Hochzeit, die Vereinigung von Gott und Göttin gefeiert, es werden Maibäume aufgestellt und geschmückt, Phallussymbole allerorts, Menschen tanzen drumherum. Die männliche Kraft der Sonne soll mit der weiblichen Erde verbunden werden. Die Göttin wandelt sich von der Jungfrau zur Mutter.
Grosse Feuer werden entfacht, Pärchen und Paare springen über das Feuer, oder laufen über glühende Kohlen, um sich für das kommende Jahr zu reinigen und sich enger zu verbinden. Kinder, welche an diesem Abend oder der Nacht geboren werden, gelten als besondere Glücksboten.
Die Felder werden gesegnet, auf daß sie reichhaltige Frucht tragen mögen, die Ställe werden ebenfalls gesegnet und geschützt. Die Tiere sollen reiche Nachkommenschaft haben und Krankheit ferngehalten werden.
Mann und Frau vereinigen sich, ebenso geistig wie auch körperlich. Meist inniger und bewusster als sonst irgendwann im Jahr.
Unsere Pläne, die wir in Angriff genommen haben, fangen an, Gestalt anzunehmen. Neue Perspektiven eröffnen sich, neue Verbündete aber auch neue Gegner erscheinen auf der Bildfläche, das Rad der Zeit dreht sich, die Entwicklung geht voran.
Psst, einfach mal vorbei (f)lüstern auf:
http://beltane-freinacht.blogspot.com/

